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Firefly
Im Jahre 2500 haben die Menschen die Erde längst verlassen und neue Planeten besiedelt. Dabei halten jedoch die Randplanten mit den technischen Entwicklung nicht ganz Schritt und fallen auf dem Entwicklungsstand der Zeit der Kolonialisierung Amerikas zurück. Dort wird mit Revolvern geschossen und auf Pferden geritten. In diesen Randbereichen der Galaxie versucht der Captain des Transportschiffs Serenity, Malcolm Reynolds (Nathan Fillion), seine Crew mit legalen und illegalen Geschäften über Wasser zu halten.
Raumschiffe und Pferde? Science Fiction und Western? Wie soll denn das zusammenpassen? So dachte ich anfangs auch und ich gebe ja zu, dass man sich an diesen Genremix gewöhnen muss. Hält man es allerdings ein paar Episoden lang aus, entfaltet diese originelle Idee all ihre Würze. Im Vergleich zu anderen Science Fiction-Serien ist »Firefly« erfrischend anders. Neben dem immer blitzblank polierten Raumschiffen in Star Trek und der militärischen Disziplin in Stargate ist die Bande von Kleinkriminellen, die auf ihrem kleinen Schiff allerlei Abenteuer erleben, richtig sympatisch. Der Plott ist stimmig und die Charaktere und Schauspieler sind grandios.
An vielen Stellen bleibt die Geschichte mysteriös und Josh Whedon hätte es wohl geschafft, über mehrere Staffeln hinweg beim Zuschauern keine Langeweile aufkommen zu lassen, doch die Serie wurde nach der Ausstrahlung von nur 11 der 14 produzierten Folgen eingestellt. Ein Fehler, wie sich an den DVD-Verkaufszahlen zeigte. Diese waren sogar so hoch, dass man sich dann doch dazu entschloss, die Story in einem Film namens »Serenity« fortzusetzen, der dann 3 Jahre später in den Kinos zu sehen war. Trotz ihrer sehr schnellen Absetzung im Fernsehen hat »Firefly« viele Fans – darunter auch Entwickler bei Google.
Zathura - Ein Abenteuer im Weltraum
Die beiden Jungs Danny (Jonah Bobo) und Walter (Josh Hutcherson) sind mit ihrer großen Schwester Lisa (Kristen Stewart) allein zu Hause. Danny entdeckt im Keller ein altes, verstaubtes Spiel namens »Zathura«. Dieses Spiel ist nicht einfach ein klassisches Brettspiel, sondern verwickelt die drei in ein spannendes und ziemlich gefährliches Abenteuer.
Hätte ich vorher gelesen, worum es geht, hätte ich mir den Film wahrscheinlich nicht angeschaut – zu Unrecht. Der Film vermischt den Charme von »Kevin allein zu Haus« und »Per Anhalter durch die Galaxis«, enthält viele kleine aber dennoch wichtige Details und die Story ist durchaus einfallsreich. Man muss sich eben nur auf sie einlassen.
Being John Malkovich
Craig Schwarz (John Cusack) hat lange Haare, trägt eine Brille und ist arbeitsloser Puppenspieler. Was ihn fasziniert ist, sich in seine Puppen hineinzuversetzen und sie zu vollständig unter Kontrolle zu haben. Seine Frau Lotte (Cameron Diaz), die nebenbei in der ehelichen Wohnung kranke Tiere aller Gattungen gesundpflegt, drängt ihn dazu, sich einen Job zu suchen. Zunächst etwas widerwillig bewirbt sich Craig daraufhin bei Lestercorps, einem Unternehmen für Archivierung, das sich in der 7 1/2-ten Etage eines Hochhauses niedergelassen hat. Dort lernt er einerseits die attraktive Maxine Lund (Catherine Keener) kennen und entdeckt andererseits ein Portal, das es ermöglicht in den Körper des Schauspielers John Malkovich (John Malkovich) einzudringen.
Der Film vereint irrwitzige Szenen mit einer höchst dramatischen Liebesgeschichte. Die Charaktere sind ebenso unterschiedlich wie skurril. Man könnte die Story als sehr einfallsreich bezeichnen. Mir ist sie an manchen Stellen aber fast schon zu abgedreht. Die Liebe zum Detail mit dem die Charaktere und ihre Umgebung gestaltet sind lässt einen diesen Kritikpunkt allerdings sehr schnell wieder vergessen. Allein schon für die erste halbe Stunde lohnt sich der Film.
»Being John Malkovich« ist ein sehr empfehlenswerter Film, bei dem man auf alles gefasst sein muss.