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Science of Sleep - Anleitung zum Träumen
Stéphane (Gael García Bernal) ist Mexikaner und zieht nach dem Tod seines Vaters zu seiner Mutter nach Frankreich. Dort lernt er deren Nachbarin Stéphanie (Charlotte Gainsbourg) kennen, ohne ihr allerdings zu verraten, dass er nebenan wohnt. Die beiden kommen sich näher…
Stéphane ist auch Koch. Jede Nacht (und manchmal auf tagsüber) kocht er aus den Bildern des Tages, den aufgeschnappten Gesprächsfetzen, den Liedern, die er gehört hat und den Langzeiterinnerungen einen Traum. Ist dieser Traum jetzt real? Oder ist die Realität nur ein großer Traum? Das sind die Fragen, die in »Science of Sleep« aufgeworfen werden.
Die Stärke des Films sind die sehr kreativen Kulissen und all die kleinen Modelle und Maschinen, die Stéphane baut. »Science of Sleep« wirkt allerdings nicht nur optisch, sondern bringt einen an vielen Stellen auch zum Lachen. Was meiner Meinung nach dabei ein bisschen auf der Strecke bleibt ist die Story. Die Ideen und die Kulissen mögen ja wahnsinning niedlich sein, doch die Liebesgeschichte, die keinen Milimeter voran kommt zehrt ein wenig an der Geduld der Zuschauer. Insgesamt ein Film, den man sich nur anschauen sollte, wenn man sich auch auf Skurriles einlassen kann. Kann man das, dann lohnt er sich.
Abgedreht
Als Elroy Fletcher (Danny Glover) für ein paar Tage die Stadt verlässt und seinem Gehilfen Mike (Mos Def) seine altehrwürdige Videothek anvertraut, ahnt er nicht, was passieren wird. Durch einen Unfall entmagnetisiert der tollpatschige und etwas verrückte Jerry (Jack Black) alle VHS-Bänder. Damit das nicht öffentlich wird, beschließen beide, die verloren gegangenen Filme nachzudrehen.
Hinzu kommt die Geschichte des ehemaligen Jazz-Stars Fats Waller, dem Elroy Fletcher sein gesamtes Leben gewidmet hat. Sein Geburtshaus, das Haus, in dem sich jetzt die Videothek befindet, soll abgerissen werden und einem moderneren Bauwerk weichen.
Der Film sorgt für viele Lacher und die Idee, bekannte Filme nachzudrehen ist super umgesetzt. Die Charaktere und das Drumherum verleihen dem Film einen besonderen Charme. Meiner Meinung nach ein bisschen misslungen ist die pseudo-dramatische Geschichte rund um den Abriss. Sie nimmt dem Film gegen Ende etwas den Pepp.