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Sterben für Anfänger
Wenn eine Großfamilie und die Freunde zusammenkommen ist immer etwas los. Der Grund für diese Familienveranstaltung ist allerdings für Daniel (Matthew Macfadyen) alles andere als erfreulich, denn es ist das Begräbnis seines Vaters. Als wäre dieser Tag nicht schon schlimm genug fällt einiges vor, das den Tag für ihn zur Hölle machen: Seine Frau Jane (Keeley Hawes) redet auf ihn ein, eine Wohnung zu kaufen und umzuziehen, sein Bruder, der überaus erfolgreiche Schriftsteller Robert (Rupert Graves), weigert sich, die Hälfe der Summe, die für das Begräbnis anfällt, zu zahlen und Simon (Alan Tudyk) wird versehentlich ein starkes Halluzinogen verabreicht, so dass er eine ganze Menge Aufsehen erregt. Als dann auch noch Peter (Peter Dinklage) auftaucht und eine Entschädigungssumme fordert, weil er jahrelang der Geliebte des Verstorbenen war eskaliert die Situation.
Der gesamte Film spielt sich am Tag der Beerdigung ab und trotz dieser Einheit von Zeit und Ort schafft es Frank Oz immer wieder für Überraschungen und Lacher zu sorgen. Auch wenn der Film an manchen Stellen dramatische Ansätze zeigt und man mit Daniel oder dem armen Howard (Andy Nyman) mitleidet, ist es ein wirklich komischer Pannenfilm, der mit einer sehr vertrackten Story den Zuschauer zum Lachen bringen möchte. Wenn man schwarzen Humor verträgt, klappt das überaus gut.
Firefly
Im Jahre 2500 haben die Menschen die Erde längst verlassen und neue Planeten besiedelt. Dabei halten jedoch die Randplanten mit den technischen Entwicklung nicht ganz Schritt und fallen auf dem Entwicklungsstand der Zeit der Kolonialisierung Amerikas zurück. Dort wird mit Revolvern geschossen und auf Pferden geritten. In diesen Randbereichen der Galaxie versucht der Captain des Transportschiffs Serenity, Malcolm Reynolds (Nathan Fillion), seine Crew mit legalen und illegalen Geschäften über Wasser zu halten.
Raumschiffe und Pferde? Science Fiction und Western? Wie soll denn das zusammenpassen? So dachte ich anfangs auch und ich gebe ja zu, dass man sich an diesen Genremix gewöhnen muss. Hält man es allerdings ein paar Episoden lang aus, entfaltet diese originelle Idee all ihre Würze. Im Vergleich zu anderen Science Fiction-Serien ist »Firefly« erfrischend anders. Neben dem immer blitzblank polierten Raumschiffen in Star Trek und der militärischen Disziplin in Stargate ist die Bande von Kleinkriminellen, die auf ihrem kleinen Schiff allerlei Abenteuer erleben, richtig sympatisch. Der Plott ist stimmig und die Charaktere und Schauspieler sind grandios.
An vielen Stellen bleibt die Geschichte mysteriös und Josh Whedon hätte es wohl geschafft, über mehrere Staffeln hinweg beim Zuschauern keine Langeweile aufkommen zu lassen, doch die Serie wurde nach der Ausstrahlung von nur 11 der 14 produzierten Folgen eingestellt. Ein Fehler, wie sich an den DVD-Verkaufszahlen zeigte. Diese waren sogar so hoch, dass man sich dann doch dazu entschloss, die Story in einem Film namens »Serenity« fortzusetzen, der dann 3 Jahre später in den Kinos zu sehen war. Trotz ihrer sehr schnellen Absetzung im Fernsehen hat »Firefly« viele Fans – darunter auch Entwickler bei Google.