Requiem for a Dream
In »Requiem for a Dream« erzählt uns Regisseur Darren Aronofsky die Geschichte von drei bemitleidenswerten Charakteren: Marion (Jennifer Connelly) stammt aus einem reichen Elternhaus, ist allerdings auf die schiefe Bahn geraten und drogenabhängig geworden. Um sich ihre Dosis zu beschaffen, würde sie (fast?) alles tun. Ihr Freund Harry (Jared Leto) kauft gemeinsam mit seinem Kumpel Tyrone (Marlon Wayans) Drogen, streckt sie und verkauft sie wieder. Das so erwirtschaftete Geld investiert er wieder in Drogen und das Spiel beginnt von vorne. Ab und zu klaut er außerdem den Fernseher seiner Mutter Sara (Ellen Burstyn) und bringt ihm zum Pfandleiher – ebenfalls um an Geld zu kommen. Für die einsame, alte Sara ist Fernsehen die einzige Ablenkung und sie träumt von einem Auftritt in einer Quizshow. Dafür beginnt sie eine Diät, die auf fragwürdige Mittel setzt.
Eine alberne Drogengeschichte? Absolut nicht. Die Story steigert kontinuierlich und man wird immer mehr in ihren Bann gezogen. Auch die Bilder sind beeindruckend und machen den Film erst zu dem Kunstwerk, das er ist. Wenn der Film vorbei ist, ist es erst einmal unmöglich aufzustehen und zur Tagesordnung überzugehen. Man braucht eine Weile, die Eindrücke zu verarbeiten. Nichts für schwache Nerven, aber wie ich finde absolut sehenswert!