Prestige - Die Meister der Magie
»Are you watching closely?«, fragt Alfred Borden (Christian Bale) bevor er einen Trick vorführt. Zusammen mit Robert Angier (Hugh jackmann) steht er im London des Endes des 19. Jahrhunderts am Anfang seiner Karriere als Zauberer, als Roberts Frau bei einem ihrer Vorführungen ums Leben kommt. Dieser gibt Alfred die Schuld an dem Unfall und von diesem Zeitpunkt an wächst eine erbitterte Rivalität zwischen den beiden. Zunächst sabotieren sie gegenseitig ihre Auftritte, doch dann fokussiert Robert all seine Anstrengungen darauf, einen berühmten Trick Alfreds zu durchschauen und entwickelt eine regelrechte Besessenheit.
»Prestige« beginnt mit dem Prozess gegen Alfred Borden und rollt dann nach und nach die Vorgeschichte auf. Dieser Erzählstil, der mehrere zeitlichen Ebenen mischt macht den Film interessant und ist extrem gut umgesetzt.
»Secrets are my life«, so sieht Alfred sein Leben und in den Tat dreht sich in diesem Film alles um Lügen, Täuschungen und Illusionen. Jedes Mal, wenn man meint, die Geschichte nun durchschaut zu haben, wird man durch ein neu hinzukommendes Element überrascht. Bis zur letzten Minute schafft dieser Film es einem den Atem zu rauben. Und selbst wenn man den Film ein zweites Mal sieht, ist von Langeweile keine Spur – man sieht ihn nochmal mit ganz anderen Augen und entdeckt viel neues. Die DVD ist ihr Geld auf alle Fälle wert.