Arsène Lupin
Dass Arsène Lupin (Romain Duris) zum Meisterdieb werden wird, war vorbestimmt. Schon von klein auf, trainierte ihn sein Vater (Nicky Naude) und nach seinem mysteriösen Tod steigt er voll in die Branche ein. Er klaut alle Arten von Schmuck, doch bewahrt dabei immer seine Eleganz, womit er Frauen, unter anderem auch die junge Clarisse (Eva Green), ganz besonders anzieht. Ein Mord steht für ihn absolut außer Frage. Er lernt die schöne Joséphine (Kristin Scott Thomas) kennen, lässt sich von ihr bezirzen und klaut für sie. Doch was plant die wirklich? Und was hat es mit dem unberechenbaren Beaumagnan (Pascal Greggory) auf sich, der in den unerwartetsten Situationen immer wieder auftaucht?
Die Bilder sind schön und ich mag die Optik des Anfangs des 20. Jahrhunderts. Romain Duris spielt einen hervorragenden Arsène Lupin, doch leider krankt es an der Story. Sie ist am Anfang vielversprechend, doch zieht sich gegen Ende doch sehr in die Länge. Der Kern von Maurice Leblancs Büchern ist einer fesselnde Kriminalgeschichte, die an sich recht simpel, aber dennoch schwer zu durchschauen ist. Das ist hier leider nicht sehr gut umgesetzt, denn Jean-Paul Salomé hat sich dafür entschieden, stark von der Romanvorlage abzuweichen. Der Schluss ist, anders als beispielweise bei »The Prestige«, der eine ähnlich komplexe Story hat, enttäuschend.